Wir sind alle irgendwie mĂĽde, oder? Egal ob im Job oder privat, gefĂĽhlt rennen wir ständig gegen die Zeit. Und das macht was mit uns. Besonders FĂĽhrungskräfte scheinen da ein Problem zu haben. Ständig erreichbar sein, Abendtermine, der Druck, immer Leistung zu bringen – das alles fordert seinen Tribut. Was viele dabei vergessen: Guter Schlaf …
Wir sind alle irgendwie müde, oder? Egal ob im Job oder privat, gefühlt rennen wir ständig gegen die Zeit. Und das macht was mit uns. Besonders Führungskräfte scheinen da ein Problem zu haben. Ständig erreichbar sein, Abendtermine, der Druck, immer Leistung zu bringen – das alles fordert seinen Tribut. Was viele dabei vergessen: Guter Schlaf ist keine Nebensache, sondern die Basis für alles. Wenn der fehlt, leidet nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die Arbeit. Schauen wir uns mal an, warum das so ist und was man dagegen tun kann.
Inhalt
Toggle- Warum Manager ĂĽberproportional unter Schlafmangel leiden
- Die Ursachen: Was hinter dem Schlafmangel wirklich steckt
- Die Folgen: Was Schlafmangel mit deiner FĂĽhrungsarbeit macht
- Schlafmangel Manager Selbstcheck: Bin ich betroffen?
- Was wirklich hilft — und warum Schlafhygiene-Tipps oft nicht reichen
- 5 sofort umsetzbare Strategien fĂĽr Manager
- Wenn Strategien nicht reichen: Professionelles Schlafcoaching
- Fazit: Schlaf ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit
- Häufig gestellte Fragen
- Warum schlafen Manager oft schlechter als andere Leute?
- Was sind die Hauptgründe für schlechten Schlaf bei Führungskräften?
- Welche Folgen hat Schlafmangel fĂĽr die Arbeit als Manager?
- Wie merke ich, ob ich selbst betroffen bin?
- Reichen einfache Tipps fĂĽr besseren Schlaf, wie Apps oder frĂĽheres Zubettgehen?
- Was kann ich sofort tun, um meinen Schlaf zu verbessern?
SchlĂĽsselgedanken fĂĽr Manager
- Manager leiden überproportional unter Schlafmangel, bedingt durch ständige Erreichbarkeit und eine Kultur, die wenig Schlaf als Leistungssymbol sieht.
- Die Ursachen fĂĽr Schlafmangel sind vielfältig: Dauerstress durch Cortisol, ein „Gedankenkarussell“ und ungĂĽnstige Gewohnheiten wie Alkohol oder späte Meetings spielen eine groĂźe Rolle.
- Schlafmangel beeinträchtigt die Entscheidungsqualität, erhöht die emotionale Reaktivität und kann langfristig zu Burnout und gesundheitlichen Problemen führen.
- Klassische Schlafhygiene-Tipps reichen oft nicht aus; eine Ursachenorientierung, die das autonome Nervensystem berĂĽcksichtigt, ist notwendig.
- Es gibt sofort umsetzbare Strategien, um den Schlaf zu verbessern, aber bei hartnäckigen Problemen kann professionelles Schlafcoaching helfen.
Warum Manager ĂĽberproportional unter Schlafmangel leiden
Es ist kein Geheimnis, dass viele Manager unter Schlafmangel leiden. Aber warum trifft es gerade diese Berufsgruppe so hart? Die Antwort liegt in einer Mischung aus Arbeitskultur, persönlichen Gewohnheiten und der Art, wie unser Körper auf Dauerstress reagiert.
Erreichbarkeitskultur, Abendtermine und das trainierte Nervensystem
Die moderne Arbeitswelt verlangt oft, dass man immer erreichbar ist. Abendtermine, späte E-Mails und die ständige VerfĂĽgbarkeit sind fĂĽr viele FĂĽhrungskräfte Alltag. Das bedeutet, dass der Körper oft nicht zur Ruhe kommt, wenn er es eigentlich sollte. Das Nervensystem, das eigentlich fĂĽr Entspannung und Regeneration zuständig ist, bleibt in ständiger Alarmbereitschaft. Man könnte sagen, es wird auf „Hochtouren“ trainiert, was auf Dauer erschöpfend wirkt.
- Ständige Erreichbarkeit: E-Mails und Anrufe nach Feierabend sind die Regel.
- Abendliche Verpflichtungen: Meetings und Veranstaltungen nach Büroschluss sind häufig.
- Mentale Anspannung: Der Druck, immer Leistung zu bringen, hält den Geist wach.
Warum „wenig schlafen“ noch immer als Statussymbol gilt — und was das kostet
Leider hat sich in manchen Kreisen hartnäckig die Vorstellung gehalten, dass wenig Schlaf ein Zeichen von Engagement und harter Arbeit ist. Wer wenig schläft, wird oft als besonders fleißig und erfolgreich angesehen. Das ist aber ein Trugschluss, der teuer zu stehen kommt. Langfristig leidet die Leistungsfähigkeit, die Entscheidungsqualität sinkt und das Risiko für gesundheitliche Probleme steigt. Es ist an der Zeit, dass wir Schlaf als das anerkennen, was er ist: eine absolute Notwendigkeit für Spitzenleistung und Wohlbefinden.
Die Vorstellung, dass man mit wenig Schlaf mehr erreicht, ist ein gefährlicher Irrtum, der auf Dauer mehr schadet als nützt. Die biologischen Bedürfnisse des Körpers lassen sich nicht einfach ignorieren.
Die Folgen sind nicht zu unterschätzen:
- Reduzierte kognitive Fähigkeiten: Konzentration und Gedächtnis leiden.
- Erhöhte Fehleranfälligkeit: Wichtige Details werden übersehen.
- Gesundheitliche Risiken: Langfristig können Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Burnout die Folge sein.
Die Ursachen: Was hinter dem Schlafmangel wirklich steckt

Manchmal fühlt es sich an, als würde der Kopf einfach nicht zur Ruhe kommen, oder? Da liegt man im Bett, und plötzlich schießen einem die To-Do-Listen, die Sorgen um das nächste Projekt oder die unangenehme E-Mail von gestern durch den Kopf. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern oft eine direkte Folge unseres modernen Lebensstils, der unser Nervensystem ständig auf Hochtouren laufen lässt.
Cortisol-Dauerstress — wenn das Nervensystem nicht mehr abschaltet
Unser Körper hat ein eingebautes Alarmsystem, das uns in Gefahrensituationen hilft. Das Problem ist, dass dieses System heute oft grundlos aktiviert wird. Ständige Erreichbarkeit, der Druck, immer Leistung bringen zu müssen, oder auch nur die Flut an Informationen – all das kann dazu führen, dass das Stresshormon Cortisol dauerhaft erhöht ist. Wenn das passiert, schaltet das System nicht mehr ab, selbst wenn wir eigentlich entspannen und schlafen sollten. Es ist, als würde man ständig auf dem Gaspedal stehen, ohne jemals die Bremse zu finden. Das macht uns nicht nur müde, sondern auch anfälliger für Fehler und schlechte Laune.
Das Gedankenkarussell als biologisches Phänomen, nicht als Charakterfehler
Dieses ständige Grübeln, dieses Gedankenkarussell, das uns wachhält, ist oft keine Charakterschwäche. Es ist eine biologische Reaktion auf anhaltenden Stress oder auch auf eine Überstimulation durch die vielen digitalen Reize, denen wir täglich ausgesetzt sind. Früher war das Leben einfacher, man ging ins Bett, wenn es dunkel wurde. Heute locken Bildschirme mit endlosen Möglichkeiten, und das Gehirn bekommt einfach nicht mehr die nötige Ruhe, um abzuschalten. Es ist wichtig zu verstehen, dass dieses Phänomen viele Menschen betrifft und nicht bedeutet, dass man
Die Folgen: Was Schlafmangel mit deiner FĂĽhrungsarbeit macht
Entscheidungsqualität und Risikobereitschaft (Uni-Zürich-Studie)
Wenn du zu wenig schläfst, merkst du das nicht nur an dir selbst, sondern es schlägt sich auch direkt in deiner Arbeit nieder. Stell dir vor, du musst eine wichtige Entscheidung treffen. Mit ausgeschlafenem Kopf siehst du die Dinge klar, wägst Optionen ab und triffst eine fundierte Wahl. Aber wenn die Augenringe tiefer werden, verschwimmt die Übersicht. Studien, wie die von der Uni Zürich, zeigen, dass Schlafmangel die Fähigkeit beeinträchtigt, Risiken richtig einzuschätzen. Man neigt dazu, sich selbst zu überschätzen und geht dann vielleicht unnötige Risiken ein, oder man wird übervorsichtig und verpasst Chancen. Das kann im Geschäftsalltag schnell mal teuer werden.
Emotionale Reaktivität und Führungsstil
Wer ständig müde ist, dessen Nervenkostüm ist oft dünner. Kleine Dinge, die dich normalerweise kalt lassen, können dich plötzlich auf die Palme bringen. Das wirkt sich direkt auf deinen Führungsstil aus. Statt ruhig und besonnen zu reagieren, bist du vielleicht schneller gereizt, ungeduldig oder ziehst dich zurück. Das kann die Stimmung im Team kippen lassen und das Vertrauen untergraben. Deine Mitarbeiter merken das, und das ist selten gut für die Motivation.
Langzeitfolgen: Burnout, Herz-Kreislauf, kognitive FrĂĽhalterung
Das ist kein kurzfristiges Problem mehr, wenn du dauerhaft auf Schlaf verzichtest. Dein Körper und dein Geist sind keine Maschinen, die unendlich laufen. Chronischer Schlafmangel kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Dazu gehören Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ein geschwächtes Immunsystem. Aber auch dein Gehirn leidet. Die Konzentrationsfähigkeit lässt nach, das Gedächtnis spielt verrückt, und man fühlt sich geistig älter, als man ist. Im schlimmsten Fall droht ein Burnout, weil einfach die nötige Erholung fehlt, um mit dem Druck umzugehen.
Schlaf ist keine verlorene Zeit, sondern die Grundlage dafür, dass du überhaupt erst leistungsfähig sein kannst. Wer ihn ignoriert, zahlt einen hohen Preis, der weit über die reine Müdigkeit hinausgeht.
- Entscheidungsfindung: Weniger klare Urteile, höhere Risikobereitschaft oder übertriebene Vorsicht.
- Teamdynamik: Erhöhte Reizbarkeit, geringere Empathie, schlechtere Kommunikation.
- Gesundheit: Langfristige Risiken wie Herzprobleme, Stoffwechselstörungen und psychische Belastungen.
- Kognitive Leistung: Nachlassende Konzentration, Gedächtnisprobleme und langsamere Reaktionszeiten.
Schlafmangel Manager Selbstcheck: Bin ich betroffen?

Manchmal merkt man ja gar nicht, wie sehr einem der Schlaf fehlt. Man funktioniert einfach weiter, oder? Aber es gibt schon ein paar Anzeichen, die darauf hindeuten könnten, dass du zu den vielen gehörst, die eigentlich dringend mehr Ruhe bräuchten. Wenn du dich ständig überfordert fühlst, obwohl du eigentlich genug Zeit hattest, könnte das ein Hinweis sein.
Denk mal drĂĽber nach:
- Fällt es dir schwer, dich morgens aus dem Bett zu quälen, selbst wenn kein Wecker klingelt?
- Bist du oft gereizt oder hast du das GefĂĽhl, dass dich Kleinigkeiten total aus der Bahn werfen?
- Brauchst du morgens erstmal zwei, drei Tassen Kaffee, um überhaupt in die Gänge zu kommen?
- Vergisst du häufig Dinge oder hast Probleme, dich auf Meetings zu konzentrieren?
- FĂĽhlst du dich tagsĂĽber oft mĂĽde, obwohl du nachts eigentlich genug Stunden im Bett warst?
Diese Punkte sind keine Diagnose, klar. Aber sie sind oft die ersten leisen Signale, dass dein Körper und Geist mehr Schlaf brauchen, als sie gerade bekommen. Es ist wie mit dem Auto – wenn der Tank leer ist, fährt es eben nicht mehr richtig.
Viele von uns sind es gewohnt, einfach weiterzumachen, auch wenn sie mĂĽde sind. Wir schieben es auf Stress oder eine hohe Arbeitsbelastung. Aber irgendwann holt uns die MĂĽdigkeit ein, und dann wundern wir uns, warum wir Fehler machen oder schlechte Laune haben. Es ist ein Teufelskreis, den man durchbrechen muss.
Wenn du also bei mehreren dieser Fragen genickt hast, dann bist du wahrscheinlich nicht allein. Und das ist schon mal der erste Schritt: zu erkennen, dass es ein Problem gibt.
Was wirklich hilft — und warum Schlafhygiene-Tipps oft nicht reichen
Viele von uns kennen das: Man liest einen Artikel über besseren Schlaf, bekommt eine Liste mit Tipps – dunkles Zimmer, keine Bildschirme vor dem Zubettgehen, feste Zeiten. Das klingt ja auch alles vernünftig. Aber mal ehrlich, wie oft haben wir das schon versucht und trotzdem das Gefühl, morgens wie gerädert aufzuwachen? Die Wahrheit ist, dass diese klassischen Ratschläge oft nur an der Oberfläche kratzen. Sie sind wie ein Pflaster auf einer tiefen Wunde.
Die Grenzen von Apps, Tracking und klassischen Ratschlägen
Klar, eine Schlaf-App, die dir deine Schlafphasen anzeigt, oder ein Wearable, das deine Herzfrequenz misst, können interessante Daten liefern. Sie zeigen dir vielleicht, dass du wenig Tiefschlaf hattest oder oft aufwachst. Aber was sagen dir diese Zahlen wirklich? Meistens nur, dass etwas nicht stimmt, aber nicht warum. Und das ist der Knackpunkt. Wenn du abends im Bett liegst und dein Gehirn auf Hochtouren läuft, weil du dir Sorgen um das nächste Meeting machst oder die To-Do-Liste für morgen durchgehst, dann hilft es wenig, wenn dein Zimmer kühl und dunkel ist. Die eigentlichen Störfaktoren sitzen tiefer.
Wir sind oft so darauf trainiert, immer erreichbar und leistungsfähig zu sein, dass unser Nervensystem dauerhaft unter Strom steht. Das ist, als würdest du versuchen, ein Auto mit durchgetretenem Gaspedal und angezogener Handbremse zu fahren. Es geht irgendwann kaputt. Die Schlafhygiene-Tipps adressieren oft nur die Symptome, nicht die Ursache dieses Dauerstresses.
Ursachenorientierte Arbeit mit dem autonomen Nervensystem
Was wirklich hilft, ist, die Ursachen anzugehen. Das bedeutet oft, sich mit dem eigenen autonomen Nervensystem auseinanderzusetzen. Dieses System steuert unbewusst Dinge wie Herzschlag, Verdauung und eben auch unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Wenn wir ständig im „Kampf-oder-Flucht“-Modus sind (Sympathikus), kann sich unser Körper nie wirklich entspannen und regenerieren (Parasympathikus).
Das Gedankenkarussell, von dem so viele Manager berichten, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern oft ein überaktiver Sympathikus. Alkohol mag kurzfristig beim Einschlafen helfen, stört aber massiv die Schlafqualität, besonders die wichtigen REM-Phasen. Und späte Meetings? Die schicken deinem Körper das Signal: „Arbeit ist wichtiger als Ruhe!“
Um das zu ändern, braucht es mehr als nur eine gute Abendroutine. Es geht darum, Techniken zu lernen, die dem Nervensystem helfen, wieder in einen entspannteren Zustand zu finden. Das kann durch gezielte Atemübungen geschehen, durch Achtsamkeitspraktiken, die uns aus dem Grübeln herausholen, oder durch das bewusste Setzen von Grenzen im Berufsalltag. Es ist ein Prozess, der Geduld erfordert, aber die Ergebnisse sind oft weitaus nachhaltiger als jeder Schlaf-Tracker es je sein könnte. Wir müssen lernen, unserem Körper wieder beizubringen, dass er abschalten darf.
5 sofort umsetzbare Strategien fĂĽr Manager
Okay, Hand aufs Herz: Wie oft hast du dir vorgenommen, endlich mal früher ins Bett zu gehen, nur um dann doch bis spät in die Nacht E-Mails zu checken oder über das nächste Projekt zu brüten? Geht vielen so. Aber keine Sorge, es gibt ein paar Dinge, die du wirklich sofort angehen kannst, ohne gleich dein ganzes Leben umkrempeln zu müssen.
Fang damit an, deine Abende bewusst zu gestalten. Das klingt banal, aber es macht einen riesigen Unterschied. Stell dir vor, dein Gehirn ist wie ein Computer, der ständig im Hochleistungsmodus läuft. Du kannst ihn nicht einfach ausschalten, ohne ihn vorher herunterzufahren. Eine feste Abendroutine hilft dabei. Das kann alles Mögliche sein: ein Buch lesen (kein Bildschirm!), eine Tasse Kräutertee trinken, leichte Dehnübungen machen oder einfach nur ein paar Minuten ruhig sitzen und durchatmen. Wichtig ist, dass du deinem Körper und Geist signalisierst: Jetzt ist Schluss mit der Arbeit, jetzt kommt die Ruhephase.
Hier sind ein paar Ideen, wie du deinen Abend strukturieren kannst:
- Bildschirm-Detox: Mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen bleiben Handys, Tablets und Laptops aus. Das blaue Licht stört die Melatoninproduktion, dein Schlafhormon.
- Körperliche Entspannung: Leichte Bewegung wie Spazierengehen oder Yoga kann helfen, Anspannung abzubauen. Aber kein intensives Training mehr am Abend!
- Mentale Entlastung: Schreibe deine Gedanken auf. Was beschäftigt dich? Was musst du morgen erledigen? Das holt es aus deinem Kopf und aufs Papier.
Und dann ist da noch das Thema Pausen während des Tages. Viele Manager denken, sie müssten durcharbeiten, um produktiv zu sein. Aber das Gegenteil ist der Fall. Kurze, bewusste Pausen sind Gold wert. Stell dir einen Timer, der dich alle 90 Minuten daran erinnert, kurz aufzustehen, dich zu strecken oder einfach mal aus dem Fenster zu schauen. Das hilft, den Kopf freizubekommen und die Konzentration wieder aufzubauen.
Denk dran: Dein Gehirn braucht Erholung genauso wie dein Körper. Wenn du ihm diese nicht gibst, wird es irgendwann streiken. Und das passiert schneller, als du denkst.
Zuletzt: Sei nicht zu streng mit dir. Wenn es mal einen Abend nicht klappt, ist das kein Weltuntergang. Wichtig ist, dass du dranbleibst und diese kleinen Änderungen zur Gewohnheit werden lässt. Es geht darum, deinem Körper und Geist zu helfen, wieder in einen natürlichen Rhythmus zu finden. Das ist keine Raketenwissenschaft, sondern einfach nur gutes Selbstmanagement.
Wenn Strategien nicht reichen: Professionelles Schlafcoaching
Manchmal reichen die besten Tipps und Tricks einfach nicht aus. Du hast alles versucht: feste Schlafenszeiten, keine Bildschirme vor dem Zubettgehen, vielleicht sogar eine Meditations-App. Aber der Schlaf will einfach nicht kommen, oder du wachst trotzdem ständig auf. Das ist frustrierend, klar. Aber es ist auch ein Zeichen dafür, dass die Ursachen tiefer liegen könnten, als man auf den ersten Blick denkt.
Wenn die üblichen Ratschläge an ihre Grenzen stoßen, wird es Zeit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Schlafcoaching kann dir helfen, die individuellen Muster zu erkennen, die deinen Schlaf stören. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Es zeigt, dass du bereit bist, wirklich etwas zu verändern, um deine Leistungsfähigkeit und dein Wohlbefinden zu steigern. Wir reden hier nicht von einer schnellen Lösung, sondern von einem Prozess, der auf dich zugeschnitten ist.
Ein guter Coach schaut sich nicht nur deine Schlafgewohnheiten an, sondern auch deinen gesamten Lebensstil. Dazu gehören Stressbewältigung, Ernährung, Bewegung und sogar deine Gedankenwelt. Denn all das spielt eine Rolle, wenn es darum geht, wie gut du schläfst. Es geht darum, die Wurzel des Problems zu finden und anzugehen, statt nur die Symptome zu behandeln.
Was du von einem Coaching erwarten kannst:
- Eine genaue Analyse deiner Schlafsituation.
- Entwicklung eines persönlichen Plans, der auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist.
- Werkzeuge und Techniken zur Stressreduktion und Entspannung.
- UnterstĂĽtzung bei der Umsetzung neuer Gewohnheiten.
- Hilfe bei der Identifizierung und Veränderung hinderlicher Denkmuster.
Manchmal sind es kleine Anpassungen, die einen großen Unterschied machen. Aber oft braucht es jemanden von außen, der die Dinge klar sieht und dich auf dem Weg begleitet. Wenn du das Gefühl hast, festzustecken, ist professionelles Schlafcoaching eine wirklich gute Option, um wieder zu erholsamen Nächten zu finden und deine Führungsarbeit auf ein neues Level zu heben.
Fazit: Schlaf ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit
Wir haben gesehen, dass Schlafmangel weit mehr ist als nur ein lästiges Übel. Er beeinflusst unsere Gesundheit, unsere Laune und ganz direkt auch unsere Leistung im Job. Viele von uns stecken in einem Teufelskreis aus Stress und schlechtem Schlaf fest, und das hat spürbare Folgen – nicht nur für uns persönlich, sondern auch für Unternehmen. Es ist also höchste Zeit, dem Schlaf den Stellenwert einzuräumen, den er verdient. Kleine Änderungen im Alltag, wie bewusste Pausen oder ein fester Rhythmus, können schon viel bewirken. Denn wer gut schläft, ist nicht nur gesünder und glücklicher, sondern auch einfach besser in dem, was er tut. Schlaf ist keine verlorene Zeit, sondern die Grundlage für alles andere.
Häufig gestellte Fragen
Warum schlafen Manager oft schlechter als andere Leute?
Manager haben oft einen sehr vollen Terminkalender mit vielen Abendterminen. Dazu kommt, dass sie ständig erreichbar sein müssen, was ihr Gehirn wach hält. Manchmal wird es sogar als Zeichen von Stärke angesehen, wenig zu schlafen, obwohl das eigentlich schädlich ist.
Was sind die Hauptgründe für schlechten Schlaf bei Führungskräften?
Ein großer Grund ist Stress. Wenn man ständig unter Druck steht, schüttet der Körper das Hormon Cortisol aus, das einen wachhält. Auch wenn der Kopf ständig über Dinge nachdenkt, die noch erledigt werden müssen, oder wenn man abends noch arbeitet oder reist, kann das den Schlaf stören.
Welche Folgen hat Schlafmangel fĂĽr die Arbeit als Manager?
Wenn man mĂĽde ist, trifft man schlechtere Entscheidungen und geht vielleicht unnötige Risiken ein. Man ist auch schneller gereizt und kann schlechter mit anderen umgehen. Langfristig kann das zu Erschöpfung, Herzproblemen oder sogar zu einem „Ausgebranntsein“ fĂĽhren.
Wie merke ich, ob ich selbst betroffen bin?
Wenn du dich tagsüber oft müde fühlst, dich schlecht konzentrieren kannst, schnell gereizt bist oder merkst, dass deine Entscheidungen nicht mehr so gut sind wie früher, dann könntest du unter Schlafmangel leiden. Auch wenn du Probleme hast, abends einzuschlafen oder durchzuschlafen, sind das Anzeichen.
Reichen einfache Tipps fĂĽr besseren Schlaf, wie Apps oder frĂĽheres Zubettgehen?
Manchmal reichen diese Tipps allein nicht aus. Oft stecken tiefere Probleme dahinter, wie ein gestresstes Nervensystem. Es ist wichtig, herauszufinden, warum man schlecht schläft, und dann gezielte Dinge zu tun, um das Nervensystem zu beruhigen und den Körper wieder in Balance zu bringen.
Was kann ich sofort tun, um meinen Schlaf zu verbessern?
Versuche, feste Pausenzeiten einzuhalten und diese aktiv zu gestalten, zum Beispiel mit Bewegung. Führe ein Schlaf-Tagebuch, um Muster zu erkennen. Achte darauf, wann du am besten arbeiten kannst, und versuche, deine Arbeitszeiten daran anzupassen. Das hilft deinem Körper, besser zur Ruhe zu kommen.